Kunst im Strafvollzug

 



Kurse in den Bereichen:

HOLZBILDHAUEREI
KERAMIK UND MALEREI
UND (FARB) RADIERUNGEN

Mit Norbert Cloß entstanden folgende Radierungenen

zum Thema "Orte":

zum Thema "Abschied ":

zum Thema "Erinnerungen an die Kindheit":

20 Jahre "Projekt Kunst im Strafvollzug" bedeutet in nüchternen Zahlen: Genau 140 MitarbeiterInnen insgesamt und durchschnittlich 80 Kursplätze pro Jahr für die Gefangenen. 20 Ausstellungen wurden in dieser Zeit gezeigt, von Berlin bis München an verschiedenen Orten über das ganze Bundesgebiet verteilt..
..die Kurse werden von einem Team mit mindestens zwei Personen geleitet. Dies gewährleistet eine genügend intensive Beratung und Betreuung der Teilnehmer..
..Die Arbeit im Gefängnis wird vom wöchentlichen "Plenum" begleitet, in dem die Kursarbeit übergreifend geplant, koordiniert und reflektiert wird. Hier werden aktuelle Probleme erörtert und spezifische Thematiken debattiert. Ebenso werden in diesem Rahmen Ausstellungen und andere Öffentlichkeitsarbeit konzipiert und vorbereitet..
..Nach wie vor gehören jeweils StudentInnen - der Universitäten Frankfurt und Gießen - zu den externen MitarbeiterInnen des Projektes..
(Regina Börke)


Dass jeder entsprechend seiner Möglichkeiten ein künstlerisches Werk ferig stellt, ist ein Ziel unserer Arbeit. Bedenkt man die langwierigen und komplexen technischen und gestalterischen Prozesse bei der Radierung, ist es um so höher zu bewerten, dass bisher alle Teilnehmer, sofern sie nicht verlegt oder abgeschoben wurden, ihre Arbeit zu Ende geführt haben. Sie können dann berechtigterweise sehr stolz auf ihre Radierungen sein, zumal diese sich auch außerhalb des Kurses vorzeigen lassen.

(Radierung von Norbert Cloß: "Dämonen" /
anläßlich 100 Jahre Gefängnis Butzbach)

 

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